„Ambulant betreutes Wohnen muss eine Selbstverständlichkeit werden“

Veröffentlicht am 02.02.2014 in Ortsverein

Miteinander – Füreinander“ – unter dieses Motto stellte SPD-Landratskandidatin Brigitte Scharf ihre Rede beim Wahlkampfauftakt der Kemnather SPD. „Auch wenn ich lauter männliche Mitbewerber habe: Ich fürchte mich vor Keinem!“, stellte Scharf fest. In den folgenden Minuten skizzierte sie die wichtigen Aufgaben, auf die in den kommenden Jahren Antworten gegeben werden müssen. „Immer wichtiger wird die interkommunale Zusammenarbeit“, so Scharf. Hier müsse auch der Landkreis koordinierend und beratend mit tätig werden, bisher fehle aber dafür eine „Schaltstelle“ im Landratsamt. Der demographische Wandel bringe, so Scharf, natürlich viele Änderungen mit sich. Man müsse aber auch die Chancen nutzen, die sich darauf ergeben, und nicht nur immer die negativen Folgen aufzeigen. „Der Landkreis muss für alle Generationen und alle Lebenssituationen lebenswert bleiben“, forderte Scharf. Dazu gehöre auch, so die Kandidatin, dass beispielsweise ausreichend Wohnmöglichkeiten für Erwachsene mit Behinderung zur Verfügung stehen, die aktuell noch bei den Eltern wohnen. „Ambulant betreutes Wohnen muss eine Selbstverständlichkeit werden“, so Scharf. Der Landkreis und die Kommunen sind auch gefragt, um den Ausbau des VGN-Netzes bis in den Landkreis hinein zu fordern und zu forcieren. Eine klare Position bezog die Rednerin beim Thema Krankenhaus: „Es muss Schluss sein mit der Schließung von Akutkrankenhäusern!“ Die teil- und vollstationäre Versorgung im Landkreis müsse gewährleistet sein.

Bild und Text: Holger Stiegler

 

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Europaabgeordneter Ismail Ertug

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